Vor drei Jahren begann der Traum einmal selbst Hundebabies wahr zu werden. Nach reiflicher Überlegung paarten wir 2017 im Herbst unseren Seelenhund Janosch mit unserer Hüpfmaus Lotta und unsere ausgeglichene Maxi mit dem Halbbruder von Janosch. Im November gingen wir dann mit Riesenspannung zum Ultraschall. Dort konnten wir dann auf dem Monitor die kleinen Zwerge umhüllt von einer Blase sehen. Des Weiteren konnte man sehen dass die Herzchen schlugen. Wir freuten uns wie Bolle, dass es geklappt hatte und konnten die Geburt und Weihnachten 2017 kaum abwarten. Bis dahin gab es aber auch noch einiges zu tun. Wir gaben Inserate auf, lernten schon viele nette Menschen kennen, zu denen wir heute noch Kontakt pflegen. Das ist sehr schön weil fast alle in WhatsApp Gruppen miteinander verbunden sind und wir auch regelmäßig Bilder von den Zwergen bekommen.

Im Dezember nach dem Ultraschall begonnen wir auch regelmäßig selbst gekochtes Futter für die werdenden Mamas zuzubereiten. Logisch dass auch der Rest des Rudels nicht zuschauen musste sondern auch Herzchen, Pute usw abbekam. Die Bäuche von Lotta und Maxi wuchsen kontinuierlich. Manchmal konnte man die Bewegungen der kleinen wie Tennisbälle im Bauch springen sehen. Beim Berühren des Bauches spürte man ebenfalls die kleinen Zwerge. Es ging so langsam zielsicher auf den Tag der Geburt von Lotta zu. Am Tag der Geburt wollte Lotta morgens nicht einmal mehr Leberwurst fressen. Wir dachten hm, ob es nun so weit ist??

Lotta’s Kreissaal

Wir bereiteten jedenfalls unser Geburtszimmer vor. Die Wurfkisten wurden ja schon vorher von Peter gebaut. Ein Himmel wurde auch für die Wurfkiste genäht… was tut man nicht alles… Lotta machte ihr Nest jedenfalls in der Wurfliste für die kleinen startklar. Einige Male buddelte sie alles um und immer wieder baute sie neu. Wir ahnten, dass die Geburt kurz bevor bestand.

Ein paar Stunden wurden dann die Presswehen eingeleitet. Wir richteten Lotta noch unsere Gästecouch her, damit es für alle bequemer ist.

Gegen 2 Uhr waren wir noch einmal im Garten mit Lotta. Dann ging es los, das Fruchtwasser lief. Nun ganz schnell wieder ins Geburtszimmer. Ich nahm Lotta sicherheitshalber auf den Arm, damit bloß nichts auf dem Weg passierte.

Wir waren dann kaum wieder oben im Geburtszimmer fing Lotta auch schon an zu pressen. Peter schlief gerade zu dem Zeitpunkt, ich rief ihn so laut, ich glaube das ganze Dorf war wach davon. Peter kam dann auch gleich dazu.

Die erste Fruchtblase kam so langsam sichtbar hervor. Kurz darauf zog sie sich wieder in den Geburtskanal zurück. Wir bangten und waren total aufgeregt. Das ging dann noch zweimal so. Dann kam die große Fruchtblase endlich heraus. Wir halfen Lotta ein wenig den erstgeborenen Welpen auszupacken.

Wir freuten uns so riesig als wir sahen dass sich der Welpe bewegte. Man kann dies schon durch die Fruchtblase sehen. Nun machte Lotta den Welpen noch trocken und freute sich auch total über ihr erstes Baby, welches wir Abigail-Lotti nannten.

So schaut Lotti heute aus.

Lotti’s liebes Bodenpersonal lernten wir schon einige Wochen vor der Geburt kennen.

Fritz Stengel mit Lotti



Wir wogen dies dann kurz drauf und schauten ob alles ok war. Dieser Vorgang wiederholte sich dann noch vier mal und bei jedem Welpen waren wir total aus dem Häuschen wenn wir sahen dass das Baby lebt. Nach ein paar Stunden machten wir dann noch alles sauber, legten die Neugeborenen in die Wurfkiste und kamen vor lauter Adrenalin gar nicht mehr runter. Wir telefonierten dann noch mit Freunden, es war inzwischen 7:30 morgens. Dann gingen wir irgendwann am frühen Morgen auch erst einmal etwas schlafen.

Lotta’s Erstgeborenen A Wurf

Jede neue Geburt ist etwas ganz besonderes für uns und jedesmal steigt der Adrenalinspiegel wenn es in der Xantener Wassermühle neue Welpen gibt.

Peter mit unserem F Wurf